Die Firma SATES ČECHY s.r.o. wurde im Jahr 1998 in České Budějovice als Tochtergesellschaft der SATES MORAVA s.r.o. gegründet. Ziel war die Bereitstellung umfassender Dienstleistungen im Bauwesen mit direkter Ausrichtung auf verkehrstechnische Bauprojekte. Das Unternehmen war zunächst in gemieteten Räumlichkeiten mit minimaler technischer Ausstattung tätig, der technische Service wurde von der Muttergesellschaft übernommen. Die Firma agierte vor allem als Handelsunternehmen.
Im Jahr 2002 wurde der Firmensitz unter der Leitung des Geschäftsführers Ing. Ivo Šimek in gemietete Räumlichkeiten nach Telč verlegt. Das Portfolio wurde um bergmännische Tätigkeiten und Arbeiten, die mit bergmännischen Methoden durchgeführt werden, erweitert. Die Aufträge konzentrierten sich vor allem auf Steinmetz- und Pflasterarbeiten. Im Jahr 2003 wurde die Produktion im Steinbruch Sumrakov wieder aufgenommen. Zunächst begann man mit der Herstellung von Bausteinen und Granitpflastersteine, später kam die Blockgewinnung, die Produktion von Randsteinen und weiteren Erzeugnissen hinzu.
Zu dieser Zeit beschäftigte das Unternehmen insgesamt 20 Mitarbeiter.
Mit der steigenden Anzahl von Aufträgen erhöhte sich auch die Zahl der Mitarbeiter, und nach und nach stieg auch der Umsatz von SATES ČECHY s.r.o., der im Jahr 2006 bereits 55 Mio. CZK erreichte.
Im Jahr 2007 übernahm das Unternehmen den Restbetrieb ČMPK Hradec Králové und wurde dadurch Eigentümer der Steinbrüche Ctětín und Leštinka, der Steinmetzproduktion Prosetín sowie des Opukasteinbruchs Přibylov in der Region Pardubice. Dies erforderte weitere Investitionen, und die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich auf 50 .
Es folgte die Übernahme des Standorts Prag durch die Firma SATES ČECHY s.r.o., der bislang als Standort des Mutterunternehmens betrieben wurde, sowie der anschließende Umzug in neue Büroräume. Die Ausrichtung des Prager Standorts umfasste Bauprojekte mit steinmetztechnischem Schwerpunkt. Ab dem Jahr 2008 überstieg das Umsatzwachstum 100 Millionen CZK, was erhöhte Anforderungen an die technische und administrative Organisation sowie größere Räumlichkeiten für Technik und Instandhaltung mit sich brachte. Es gelang, ein Investitionsprojekt in Form eigener Räumlichkeiten im ehemaligen Gelände von ČSAD in der Radkovská-Straße in Telč vorzubereiten. Durch die Rekonstruktion des Verwaltungsgebäudes und der angrenzenden Flächen entstand eine stabile Basis für die Bauaktivitäten des Unternehmens in der Region.
Die Trennung von der Muttergesellschaft SATES MORAVA s.r.o. im Jahr 2016 erfolgte im Rahmen einer Reorganisation innerhalb des gesamten Firmenverbunds. Die Mitarbeiterzahl bewegte sich bei etwa 80, und der Umsatz stabilisierte sich bei 120 Mio. CZK. Zwischen 2014 und 2018 wurde die Technologie zur Verarbeitung von Granitwürfeln in den Steinbrüchen Sumrakov und Ctětín durch Spaltlinien weiterentwickelt. Für die Jahre 2018 bis 2020 verließen wir den Steinbruch Přibylov und investierten in den Standort Prosetín in Form von Seilsäge, Großkreissäge und einer fünfachsigen Formatierungssäge mit Übergang zur Digitalisierung und Maschinenprogrammierung. Der Umsatz überstieg 200 Mio. CZK, und die Mitarbeiterzahl stieg auf 100 Personen. In den Jahren 2021 bis 2024 wurden wir Teil einer Gruppe mit weiteren Steinbrüchen und Betrieben im Besitz von Průmysl kamene a.s., wodurch die Produktionskapazität und das Materialspektrum deutlich erweitert wurden. Die Mitarbeiterzahl überschritt 200 in der Gruppe bei einem Umsatz von etwa 500 Mio. CZK.
Unser Ziel ist es weiterhin, sowohl die Firma SATES ČECHY s.r.o. als auch den gesamten industriellen Sektor kontinuierlich zu entwickeln und auszubauen.